Kulturberufe im deutsch-französischen Bereich
Kulturberufe im deutsch-französischen Bereich (Métiers de la culture dans le domaine franco-allemand)
Der Buchhandel im internationalen Kontext
· Donnerstag, 7. Mai 2026 um 17:30 Uhr
· online unter https://uni-wuppertal.zoom.us/j69374897501pwd=JNa1boUa7djBUW5Q1aGbEjMDJ1rWrj.1
· mit Kristina Kramer
Über die Veranstaltung
Im Rahmen der Reihe „Kulturberufe im deutsch-französischen Bereich“ stellt Kristina Kramer ihren persönlichen Werdegang mit einer Dolmetscher- und Übersetzerausbildung (Französisch) in München sowie dem Studium der Frankreichstudien an der FU Berlin vor. Dabei geht sie auch auf ihre Diplomarbeit in Kooperation mit der Forschungsstelle Entartete Kunst und die Unterstützung durch das Deutsch-Französische Jugendwerk ein. Außerdem spricht sie über die Bedeutung von Praktika im Studium und erläutert ihren beruflichen Einstieg beim Börsenverein des Deutschen Buchhandels. Sie gibt Einblicke in die deutsch- französischen und internationalen Bezüge ihrer Tätigkeit, etwa im Zusammenhang mit dem Friedenspreis, Buchmessen sowie der Arbeit in Brüssel, Genf und auf internationalen Fachmessen. Zudem stellt sie aktuelle Herausforderungen der Buchbranche vor, darunter Buchpreisbindung, Mehrwertsteuer, Urheberrecht/KI, Nachhaltigkeit, Meinungsfreiheit und Leseförderung. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Thema Barrierefreiheit und ihrer Mitarbeit in einer entsprechenden Taskforce.
Kurzbiographie
Kristina Kramer verantwortet die Ressortleitung europäische und internationale Angelegenheiten beim Börsenverein des Deutschen Buchhandels. Seit 2010 arbeitet sie im Berliner Büro des Börsenvereins, zunächst im Referat Friedenspreis, seit 2012 mit Schwerpunkt Public Affairs. Sie vertritt den Verband in den Branchendachverbänden European and International Booksellers Federation (EIBF), Federation of European Publishers (FEP) und International Publishers Association (IPA). Zudem hat sie die Taskforce Barrierefreiheit aufgebaut und ist für die Leitung verantwortlich. Sie ist in den Konsortien der EU-Projekte APACE und TEUk (Creative Europe) aktiv.